TuS-Ladies sind daheim eine Festung

Zu Hause noch ungeschlagen (5:1 gegen Bietigheim und 4:0 gegen Frankfurt) tun sich unsere Damen auswärts schwer: 2:2 gegen Feudenheim, 1:2 gegen Rüsselsheim und 2:3 gegen NHTC. Nur gut, dass sie ihre letzten Partien vor der Pause zu Hause spielten bzw. noch spielen. Vergangenen Sonntag kam Aufsteiger und Tabellenführer TC Blau-Weiß Berlin nach München-Obermenzing. Die Berlinerinnen mussten der Heimstärke des TuS Tribut zollen. Nach einem sehr guten Hockeymatch musste der Gast mit einer 1:3-Niederlage die lange Heimreise antreten.

Gastgeber TuS Obermenzing gewann „nach unserer besten Saisonleistung“, war Trainer Markus Wigh nicht nur mit dem Ergebnis hochzufrieden. Sein Plan, „von der ersten Sekunde an Druck zu machen, aggressiv den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen“, ging bestens auf. Gleich nach zwanzig Spielsekunden wurde der erste Ball der Berliner Abwehr abgeluchst, und Annigna Schreyer markierte das 1:0. Durch diesen Traumstart blieb Obermenzing obenauf, allerdings zeigte sich auch die Klasse des Gegners, der sich teilweise sehr gekonnt vom Druck der Gastgeberinnen befreite. „Die sind schon stark, individuell auch etwas stärker als wir“, befand der TuS-Coach. Doch mit „dem größeren Willen“ (Wigh) glich Obermenzing diese Nachteile mehr als aus. Mitte des dritten Viertels legte TuS per Ecke durch Lena Wenzel das 2:0 nach. Dann folgte, nach schöner Kombination, durch Ulrike Meyer-Lindemann sogleich das 3:0. Nach dem Berliner Anschlusstreffer per Ecke durch Annika Dittmer wurde es ein bisschen hektisch. TuS brachte den Vorsprung unbeschadet gegen am Ende elf Berliner Feldspielerinnen über die Zeit.

Am Samstag kommt mit TuS Lichterfelde die nächste Berliner Herausforderung nach München. Um 14 Uhr ist Anpfiff. Nach der Partie lädt die Abteilungsleitung zu einer Feier beim benachbarten TC Blutenburg ein