Männer lassen Punkte liegen

Trotz einer guten Auswärtsleistung sind die TuS-Herren mit null Punkten nach Hause gekommen, denn es setzte zwei Niederlagen.

Gegen den TSV Schott Mainz kam der TuS zunächst deutlich besser ins Spiel und erarbeitete sich die ersten für den Gegner gefährlichen Situationen. Das Publikum (rund 150 Zuschauer) sah ein Spiel, das meist nahe der Mittellinie stattfand. Kreisszenen waren Mangelware, und so war das Halbzeitergebnis von 0:0 die logische Konsequenz. Das dritte Viertel war noch jungfräulich, als sich die Gastgeber ihre erste Ecke des Spiels erarbeiteten. Die verstoppte Ecke fand dank eines strammen Schlags von Maximilian Roth doch ihr Ziel; so stand es nach 35 Minuten 1:0 für die Hausherren. Nun machte Menzing mehr Druck auf den Kreis der Mainzer und erarbeitete sich gute Chancen. Eine Ecke in der 53. Minute brachte Mannschaftsführer Carl Eggert unhaltbar ins Mainzer Gehäuse. Bei sieben noch zu spielenden Minuten wollte nun jede Mannschaft den Sieg erzwingen und so konnten sich die knapp 150 Zuschauer auf eine feurige Schlussphase freuen. Die Spieler vom Rhein erarbeiteten sich mit einem gefährlichen Angriff zwei Minuten nach dem Ausgleich die nächste Ecke. So mancher Zuschauer musste denken, er träume, denn es war wieder der lange Abwehrrecke des TSV der mit einem Schlag nach einer verstoppten Ecke die Mainer Führung markierte. Die danach erfolgte Herausnahme ihres Torwarts brachte den bayrischen Gästen mehrere Chancen ein, die die Mainzer nur mit Mühe verteidigen konnten. In der 58. Minute konnte ein Angriff der Gäste nur mit dem Fuß im Kreis gestoppt werden und so bot sich die Möglichkeit des späten und sicherlich nicht ganz unverdienten Ausgleichs. Der Schlussmann der Mainzer verhinderte allerdings den Treffer. Im Rebound waren die Gäste dann einen Tick schneller, allerdings sah der Schiedsrichter einen Regelverstoß beim TuS und entschied auf Freischlag für Mainz. Dies sorgte für einige Verwirrung bei den Gästen. Es war dann der Kapitän des TSV, Alexander Hemmersbach, der die Verwirrung auf dem Spielfeld nutzte und Leif Wegener mit einem Schlenzball über den kompletten Platz bediente. Der schnelle Stürmer musste nur noch im leeren Tor abschließen und so das Spiel entscheiden.

Auch in Feudenheim war nichts zu holen
Am Sonntag standen sich, mit jeweils schon einem Spiel in den Knochen, die Mannschaften des Feudenheimer HCs (FHC) und des TuS Obermenzing gegenüber. Nicht lang nach Anpfiff war der FHC bereits mit einer vereitelten guten Torchance im Kreis des Teams aus München präsent. TuS Obermenzing gelang schnell der Wiedereinstieg ins Match, die Gäste schossen noch im ersten Viertel das 1:0 durch Jannik Gellner. Auch im zweiten Viertel schaffte es die Mannschaft aus München dem Feudenheimer HC ernsthafte Probleme zu bereiten und baute die Führung durch Maxi Angermairauf 2:0 aus. Zum Ende des zweiten Viertels hingegen schien sich der Feudenheimer HC erholt zu haben und verkürzte auf 2:1 durch Janik Loos. Nach dem Ausgleich, ebenfalls durch Janik Loos, war das Team des Feudenheimer HCs zusätzlich in der Lage, die Führung zu ergreifen. Es traf Felix Kosswig per Strafecke zum 3:2. Das letzte und umkämpfteste Viertel machte das Match zu einem wahren Spannungsspektakel. Die Jungs aus München machten dem FHC ordentlich Druck, doch die überzeugende Defensive der Feudenheimer hielt stand, sie gewannen letztlich auf eigenem Platz.